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Kindermode im Wandel der Zeit
Kinderbekleidung musste - zumindest bis in die Mitte des vorigen Jahrhunderts – in erster Linie praktisch und nach Moeglichkeit pflegeleicht sein; Es gab damals eigentlich nur wenige Marken die auch den Begriff „Kindermode“ verdienten.
Zwischen den 60er- und 70er-Jahren entstanden nicht nur bedeutende Modelabales fuer Kinder (Catimini, Oilily usw.), auch die Designer entdeckten diesen bisher eher vernachlaessigten Markt; So zaehlte die (inzwischen leider nicht mehr existente) Firma „Delfino“ aus Bologna zu den ersten, die einen renommierten Designer aus der Damenmode engagierte: Jean Charles Castelbajac;
Aber auch Designer selbst brachten eigene Kindermodenlinien heraus: Armani, Kenzo, Girbaud, Hilfiger, Cavalli, Versace oder Donna Karan um nur einige zu nennen;
Seit 2009 neu am Kindermoden-Markt: Jean Paul Gaultier , dessen Kinderkreationen von einem der Leader am Weltmarkt produziert wird, der Groupe Zanier aus Frankreich;
Waehrend der Name „Groupe Zanier“ den wenigsten ein Begriff ist, duerften den meisten Muettern jedoch einige der 20 Zanier-Kinder-Marken bekannt vorkommen, etwa Catimini, IKKS, Jean Bourget, Junior Gaultier, Kenzo, Levis Kidswear, Absorba oder Chipie um nur einige zu nennen;
Bereits in den 70ern des des vergangenen Jahrhunderts entstanden auch Internationale Modemessen - wie etwas die „Pitti Bimbo“ in Florenz oder die „Mode Enfantine“ in Paris; Dort stellen auch heute noch Saison fuer Saison bis zu 500 Aussteller ausschliesslich Kindermode aus.
Aber auch in Deutschland finden 2 Mal jaehrlich bedeutende Kindermodenmessen statt - etwa in Koeln und Muenchen oder Berlin;
Kindermode ist ein wichtiger Wirtschfatsfaktor geworden – mit 12 Millionen potentiellen Kunden allein in Deutschland kein Wunder.
Die Vertriebswege haben sich in der kurzen Zeit seit entstehen der ersten reinen Kindermodenmesse bis heute entscheidend verbreitert. Wie kaum in einem anderen Markt spielt hier das Internet eine besondere Rolle, wobei gerade im Kindermodensektor die Vielzahl an kleinen Boutiqen auffaellt, die sich via „Web“ eine weitere Vertriebsschiene eroeffnet haben;
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